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Paella Valenciana

Paella Valenciana

Die Paella ist das berühmte spanische Nationalgericht und stammt traditionell aus der Region um Valencia. Der Vorteil bei diesem Rezept ist, dass Sie nahezu nichts abwiegen müssen. Am besten gelingt die Reisspeise in einer sogenannten Paellera, der das Gericht auch gleich ihren Namen verdankt. Das ist eine flache Bratpfanne mit sehr großem Durchmesser. Sie besteht meist aus Schmiedeeisen und Gusseisen und sollte für vier bis sechs Personen ca. 40 cm breit sein. Eine handelsübliche Pfanne mit entsprechender Größe ist selbstverständlich ebenso geeignet.

Zwei Tassen Öl sehr stark in der heißen Pfanne erhitzen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie ein hitzebeständiges Öl benutzen, welches nicht verbrennt. Eine etwa 1,2 kg schwere Poularde (weibliches Masthühnchen) in Stücke zerteilen, gründlich unter Wasser abspülen und trockentupfen. Im heißen Fett rundherum kräftig anbraten. Das Fleisch soll typische Bratspuren und Röstaromen aufweisen. Die Hühnerteile aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Drei Paprikaschoten vom Blütenansatz und den Kernen befreien, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Im verbliebenen Fett kurz anbraten und zur Poularde geben. Fünf Zwiebeln häuten, halbieren und in gleichmäßige Ringe schneiden. In der Pfanne karamellisieren lassen. Fünf Tomaten waschen, die Haut kreuzweise einritzen und für eine halbe Minute mit heißem Wasser überbrühen. Die Schale mit einem spitzen Messer abziehen und die gehäuteten Tomaten zu den Zwiebeln geben. Poularden-Stücke und Paprikawürfel wieder zurück in die Pfanne gleiten lassen.


Zwei Tassen Reis unter kaltem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen und zum Pfanneninhalt zufügen. Zehn Tassen Gemüse- oder Hühnerbrühe angießen, das entspricht ungefähr zwei Litern. Zwei Knoblauchzehen schälen und zerdrücken. 500 g frische Brechbohnen putzen, waschen und je nach Größe ein bis zwei Mal brechen. Alternativ können Sie auch Bohnen aus der Dose verwenden (Abtropfgewicht 400 g). Knoblauch und Bohnen zum Reis geben. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Eine Messerspitze Safran hinzufügen. Sobald der Reis die Flüssigkeit aufgesaugt hat, die Garprobe vornehmen. Ist der Reis noch sehr kernig, etwas Brühe nachfüllen. Gegen Ende der Garzeit eine Dose grüne Erbsen zugeben.

500 g festes Fischfilet (z.B. Steinbutt) waschen, trockentupfen, mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. In grobe Würfel schneiden. 300 g küchenfertige Krabben oder Krebsfleisch zusammen mit dem Steinbutt in den garen Reis geben und für ca. fünf bis sieben Minuten ziehen lassen. Die fertige Paella Valenciana wird üblicherweise in der Pfanne auf den Tisch gebracht. Sollte Ihnen dazu der Platz fehlen, dürfen Sie das spanische Reisgericht natürlich auch bereits fertig auf Tellern servieren. Als Getränk passt zur Paella vorzüglich ein junger, spanischer Rotwein mit einer fruchtigen Leichtigkeit.

Guten Appetit!

Paella Valenciana

Paella Valenciana ©iStockphoto/eZeePics Studio

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 25 Minuten

Zutaten

1 Poularde
5 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
5 Tomaten
3 Paprikaschoten
1 Dose Erbsen, grün
1 Dose Bohnen (Brechbohnen)
500 g Fisch (Steinbutt)
1 Prise Salz und Pfeffer
1 Prise Safran
1 Würfel Brühe
200g Krabben oder Krebsschwänze
2 Tassen Öl
2 Tassen Reis

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